Unser Modell

Hilfe zur Selbsthilfe

Der Schwerpunkt des Modells von Sauti Kuu liegt darauf, wirtschaftliches Wachstum auf der Grundlage lokal verfügbarer Ressourcen zu einem wesentlichen Teil der wirtschaftlichen Wertekette zu machen, denn die Erfahrung lehrt uns, dass selbst die Ärmsten der Armen über ein Aktivum bzw. ein Potenzial verfügen, das sie nutzen können, um ihre Lebensumstände zu verbessern. Das Modell stellt die herkömmliche Definition von Armut in Frage und schafft Raum für Interaktion, die es den Teilnehmern ermöglicht, aus einer Position der Stärke heraus zu handeln und aktiv Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Vor diesem Hintergrund, basierend auf der Prämisse eines gemeinschaftsgeführten Engagements und auf der Grundlage eines Appreciative-Inquiry-Ansatzes, lautet die wichtige Botschaft der Stiftung für den Erstkontakt: “Gebt ihnen keinen Fisch, gebt ihnen keine Angel, sondern fragt sie erst einmal, ob sie überhaupt Fisch essen!” Wir testen dieses Modell derzeit in Westkenia, hoffen aber, es später auf ganz Afrika übertragen zu können.

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Sichere Plattformen bieten

Die Sauti Kuu Foundation will jungen Menschen im ländlichen Kenia Chancen auf eine bessere Zukunft eröffnen. Im neuen Sport- und Ressourcenzentrum in Alego erwerben sie durch Bildung und Sport wichtige Fähigkeiten, neues Wissen und soziale Kompetenzen.

Das Leben auf dem Land in Afrika ist oft von großer Armut geprägt. Viele junge Menschen sehnen sich nach einem besseren Leben, ziehen fort in die Stadt – und landen in einem der Slums. Das Sport- und Ressourcenzentrum in Alego, welches auch eine handwerkliche Ausbildungsstätte haben wird, ist ein Ansatz, der Landflucht eine Alternative entgegenzusetzen. Es will Jugendlichen andere Möglichkeiten einer beruflichen Existenz in ihrer Heimatregion aufzeigen.

Lebenslust statt Lebensfrust 

Die Sauti Kuu Foundation Deutschland hat für Jugendliche im Alter zwischen 12 und 20 Jahren eine Workshop-Reihe unter dem Motto „You Are Your Future – Lebenslust statt Lebensfrust“ ins Leben gerufen. Die Auftaktveranstaltung fand in Tutzing am 2. und 3. November 2014 statt und erfuhr eine durchweg positive Resonanz.

Bei der Zusammenstellung des Programms wurde darauf geachtet, dass das Angebot die Interessen der Jugendlichen mit sozialschwachem Hintergrund abbildete. Die Veranstaltung sollte den Jugendlichen die Chance bieten, ihre Stärken und Talente kennenzulernen und auszubauen.

Schauen Sie sich jetzt das Video dazu an.

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Use what you have to get what you need

Mit unserer Arbeit in Kenia und Deutschland versuchen wir mit den Kindern und Jugendlichen Wege zu finden und Strukturen zu schaffen, die ihnen – psychisch, sozial und finanziell – zur Eigenständigkeit verhelfen. Uns ist dabei aber sehr wohl bewusst, dass die Nachhaltigkeit dieser Arbeit letztendlich und allein vom Engagement der Jugendlichen und ihren Familien abhängt.

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